ALLGEMEINES/ VERANLASSUNG

Das Gebäude A ist ein Objekt aus den 60er Jahren. Die Inbetriebnahme des Gebäudes erfolgte zwischen den Jahren 1963 und 1965. Das Objekt ist teilweise auf der Liste der Kulturdenkmäler – Paradies- aufgelistet. In diesem Fall wird das Gebäude A in einen denkmalgeschützten und einem nicht denkmalgeschützten Bereich gegliedert. Die betreffenden Räumlichkeiten A 133, A 134, A 135 und A 186a liegen im nicht denkmalgeschützten Bereich.

Die formulierte Nutzungsanforderung der Technischen Betriebsleitung der Hochschule der Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz beschreibt den Rückbau und die Umnutzung des alten Schmierstofflabors (A 135). Dabei soll eine zeitgemäße Ausstattung des Schmierstofflabors erfolgen. Hierfür soll ein Raum für fünf Personen mit einem PC- Arbeitsplatz und einer kleinen Versuchsfläche geschaffen werden.

Durch die Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866 am 05.12.2014 sind wir nun in der Pflicht eine Asbestsanierung durchzuführen. Dabei werden wir alle Räumlichkeiten (A 133, A 134, A 135 und A 186a) entsprechend neuer Nutzungsanforderungen ausführen.

 

AUFGABE

Die Maßnahme umfasst unter anderem die Isolation der Innenwand. Ein Rückbau oder eine Verblendung der Glasbausteine soll zudem durchgeführt werden. Die bestehenden Löcher im Boden müssen verschlossen werden und dabei ein neuer Bodenbelag zum Einsatz kommen. Weitere Löcher in der Wand müssen ebenfalls verschlossen werden, dazu sind Gipser und Malerarbeiten nötig. Für die fünf Arbeitsplätze soll ein umlaufender Kabelkanal für Netz- und Stromanschlüsse zur Verfügung stehen. Für die Versuchsfläche muss abgeklärt werden, ob besondere Anschlüsse nötig sind. In den neuen Räumlichkeiten sollen die entsprechenden Leuchten an der Decke geplant werden.

 

AUSFÜHRUNG

Die Maßnahme erfolgte in zwei Abschnitten.

  1. Abschnitt der Maßnahme
    • Asbestsanierung von A 133, A 134, A 135 und A 186a. Begleitung durch Freiberufler.
  2. Abschnitt der Maßnahme
    • Rückbau und Umnutzung nach der Nutzungsanforderung.
    • Durchführen der Maßnahme durch die vorgesehene Planung.

Nach der Begehung und der anschließenden Materialbeprobung am 04.12.2014 sind Asbestfasern in den bestehenden Materialen gefunden worden. Die Maßnahme startet mit einer Asbestsanierung und muss von einem behördlich zugelassenen Asbestsanierungsbetrieb durchgeführt werden.

Die Instandsetzungs- und Mordernisierungsmaßnahmen sind zwingend notwendig, denn der jetzige Zustand lässt keine andere Option zu.

Aufgrund der Nutzungsanforderung der Hochschule der Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz sind zusätzlich Wärmeschutzmaßnahmen an der Süd-West-und Süd-Ost-Wand durchgeführt worden.

Aus Zeitgründen wurden die Wände mit einer Vorsatzschale als Metallunterkonstruktion und einer Beplankung aus Gipsfaser-Platte nachgerüstet.

Raum A 133

Süd-West (bis zur Fensterbrüstung) Wand.

Raum A 134

Süd-West (bis zur Fensterbrüstung) Wand.

Raum A 135

Süd-West (bis zur Fensterbrüstung) Wand.

Damit bezog sich die Maßnahme nicht nur auf den Wärme- und Schallschutz, sondern der Ausgleich der unebenen Wand wurde zusätzlich durchgeführt.

Aufgrund der Asbestfasern im bestehenden Bodenaufbau der Räume A 133, A 134, A 135 und A 186 a ist bis zum Rohfußboden zurückgebaut worden. Die Altlasten wurden fachgerecht entsorgt. Der geforderte Rückbau oder die Verblendung der Glasbausteine wurde in diesem Fall ausgeschlossen, da es sich hierbei um einen Bestandteil der äußeren durchgehenden Fassade handelt.

HLS

Die Heizkörper wurden erneuert. Aufgrund der neuen Wandkonstruktion und des neuen Bodenaufbaus ist keine Möglichkeit für eine Wiederverwendung der Heizkörper möglich. Die Befestigung der Heizkörper ist nun am Boden durchgeführt worden.

Die Fließenschilder wurden zurückgebaut und dabei entstand ein neuer Waschbeckenbereich.

Elektro

Ein umlaufender Kabelkanal wurde für den Anschluss von Netz- und Stromanschlüssen in Raum A 133, A 134 und A 135 zur Verfügung gestellt. Neue Deckenleuchten in allen Räumlichkeiten wurden angebracht.