Durch die Planung des i.t.t Gebäudes im Quartier ist eine Mobilitätszentrale geschaffen worden. Die Bewegung der Fassade symbolisiert die Dynamik und die Innovation des Quartiers. Die vertikale Erschließung des Parkhauses erfolgt über eine Rampe, die sich um das Objekt schlängelt. Jedes Geschoss hat einen anderen Winkel, wobei die Drehung im Uhrzeigersinn erfolgt.

Im Erdgeschoss sind die Räumlichkeiten für Mitarbeiter aller Bereiche untergebracht.

Ab dem ersten OG bis zur obersten Parkebene ist das Parken möglich.

Hier soll das Wir-Gefühl für den Nutzer in den Vordergrund rücken. Es soll ein Verbund des Quartiers und dann weiterführend der ganzen Stadt entstehen. Das i.t.t. Parkhaus soll den bekannten motorisierten Verkehr allmählich auflösen und neue Bindungen schaffen. Bindungen in Form von nachhaltiger Mobilität. Dabei muss vorrangig berücksichtigt werden, dass das Quartier von diesem Objekt profitieren muss.

Das Objekt ist nicht nur ein Appell an die Nachhaltigkeit, sondern zudem soll es eine Barriere für den motorisierten Verkehr darstellen. Ein langfristiges Ziel ist die Verringerung von Emissionen (Abgase, Lärm).

Das Prinzip ist klar und einfach gewählt. Primär soll die Elektromobilität mit PLUG-Ins für viele verschiedene Fahrzeugmodelle sowie aller Art von elektrisch getriebenen Zweirädern gefördert werden. Als Referenz stehen uns national sowie auch international Beispiele zur Verfügung. Dabei sind vor gerade einmal fünf Jahren 50 Smart ForTwo in Rahmen des Car-2-go Pilotprojekts an den Start gegangen. Heute ist dieser Markt ein stetig Wachsender, was sich nicht nur in Zahlen (2013; die Millionste Vermietung registriert), sondern auch am Angebot für Car-Sharing bestätigt. Die Zahl der Kunden hat sich verfünffacht und alle 2,5 Sekunden ergibt sich eine Car-2-go Vermietung. Neben dem Konzept von Mercedes ist auch BMW auf den Zug aufgesprungen und hat das Konzept Drive Now, welches sich mittels App nutzen lässt, umgesetzt. Die beiden Systeme sind stark wachsend und bieten für die Zukunft eine stabile Basis. Der Nutzer kann hier jede Art von Fortbewegungsmittel zum Parken abstellen. Dabei können die Fahrzeuge gewartet, repariert und gepflegt werden. Das gilt auch für jede Art von elektrischen Fortbewegungsmitteln und zusätzlich steht das SHARING für hauseigene, elektrische Fortbewegungsmittel zur Verfügung.
Das i.t.t. Parkhaus dient auch als Ladestation und Akku-Austausch Station (Pfandsystem). Die Ladezeit kann hier kürzer gestaltet werden als beim herkömmlichen Ladevorgang, da hier eine höhere elektrische Leistung bereitgestellt wird.