Seit dem Jahre 1996 hatte sich der Campus sehr dynamisch entwickelt. Grundlage für diese Entwicklung war die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftrage Campusrahmenplan von 1996. Diesen Ansatz zufolge hatten wir auch die äußerliche Form des neuen Laborgebäudes verfolgt. So wie oben erwähnt worden ist, kann das Objekt ein Wahrzeichen von Campus Berlin-Buch sein.

Das Objekt hat in seiner Formensprache, Konstruktion und seiner Gebäudetechnik einen innovativen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Charakter. In Verbindung mit der neuen Infrastruktur und der Ordnung bei der Orientierung, soll ein neuer Slogan für den Campus Berlin-Buch entstehen.

Hier soll ein Meilenstein gesetzt werden bei dem Umgang mit Ressourcen und den damit verbundenen Komponenten.

Bei einer neuen Sanierung, die ja sicherlich stattfinden wird, sollen nicht nur der Brandschutz und das Laborequipment auf den neusten Stand gebracht werden, sondern auch ein nachhaltiger Gedanke muss dabei immer eine Rolle spielen, beim Objekt und seiner umgebenden Infrastruktur.

Durch die gewählte Form des Objekts, ist eine deutliche Richtung in Zukunft gelegt worden. Vergleicht man den Bestand mit dem neuen Objekt, ist die nicht identische Bauzeit sofort erkenntlich.

Die Bauten auf dem Campus sollen einem hohen architektonischen Anspruch gerecht werden. Jedes einzelne Gebäude präsentiert den Campus und die jeweilige Nutzung nach Außen. Gebäude tragen unabhängig vom Standort auf dem Campus zur Adressbildung bei.

Die einzelnen Gestaltungselemente sollen zu einem attraktiven und homogenen Erscheinungsbild des Campuses beitragen. Die Gestaltung des Objekts soll sich an den hell verputzten und denkmalgeschützten Bauten auf dem Campus orientieren,

Die Rundung des südlichen Bogens nimmt die Rundung des Loops auf und soll hier wiederzuerkennen sein. Dies soll die Zugehörigkeit und Unzertrennlichkeit vom Bürogebäude und den Campus symbolisieren.